Die GRAVURTECHNIKEN
Jahrzehnte lange Erfahrung versetzen mich heute in die Lage alle Techniken der Glasgravur einzusetzen.
Tiefgravur
- Das ist eine der ursprünglichsten Haupttechniken. In dieser Technik werden vor allem Pflanzen, Blumen, Wappen, Jagdszenen, Figuren usw. vertieft plastisch, also negativ aus dem Glas herausgearbeitet. Bei diesem Arbeitsvorgang werden zuerst die Hauptteile herausgearbeitet, dann die Einzelheiten. Wichtig ist stets, dass die einzelnen Abstufungen in den richtigen Tiefenlagen gesetzt sind.
Hochschnitt
- Hier ist das Verfahren umgekehrt. Hier bleiben die Motive am Glas erhaben stehen und der Hintergrund wird ebenmäßig vertieft herausgearbeitet, ähnlich der echten Plastik. Diese Art der Gravur ist sehr aufwendig und findet hauptsächlich für kunstgewerbliche Einzelanfertigungen Anwendung.
Liniengravur
- Die Grundzüge werden mit keilförmig profilierten Gravurrädchen ausgeführt. Hier gibt es mehrere Variationsmöglichkeiten. In Kombination mit Kugeln, Oliven, Punkten und dergleichen ergeben sich beliebige Muster.
Rutschtechnik
- Hier handelt es sich um eine seichte, nur wenig tief in die Oberfläche gearbeitete, Glasdekoration. Diese Mattstrukturgravur bietet eine Vielzahl von Ornament Dekoren.
Radierungen
- Diese Technik wendet man ausschließlich bei Überfanggläsern an. Hier entsteht durch das vorsichtige Abtragen der Farbglasschicht das Motiv. Diese Technik verwendet man am ehesten für Portrait und figürliche Darstellungen. Die Schwierigkeit liegt darin , die meist sehr dünne Farbschicht nicht zu durchdringen und durch Lichteinfall eine plastische, lebendige Wirkung zu erziele